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Kultur plus – Gothaer Förderpreis für kulturelle Bildung 2001

Die Akademie Remscheid und die Gothaer Versicherungen vergeben unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Christine Bergmann, den „kultur plus – Gothaer Förderpreis für kulturelle Bildung“ des Jahres 2001 für phantasievolle und modellhafte Partnerschaften zwischen Institutionen kultureller Bildung und Wirtschaftsunternehmen.
Den Preis erhalten die Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark e.V. und die Volksbank Burgdorf-Celle eG für ihre erfolgreiche Kooperation in den kunstpädagogischen Projekten „Alle Kinder brauchen Wasser – Wasser ist Leben“, Graffiti für UNICEF“ und „Kinderrechtsskulpturen“.
Begründung der Jury

Die „Straße der Kinderrechte“ ist wahrscheinlich ein bundesweit einmaliges Projekt – angefangen von der großartigen Idee über die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit Kinderrechten bis hin zur künstlerischen Umsetzung unter Beteiligung von vielen Schulen und der öffentlichkeitswirksamen Einweihung. Schul- und altersübergreifend sind viele Mädchen und Jungen beteiligt, die sich über mehrere Monate hinweg mit Kinderrechten beschäftigen. Aber auch Erwachsene werden durch die Kunstwerke und Schilder täglich an die Rechte von Kindern und Jugendlichen erinnert.
Förderpreis für praktisches Lernen in Niedersachsen (1996).
Den Preis erhielt das Projekt „Anziehend“ der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark e.V. in Kooperation mit der Hauptschule Mellendorf und der Gemeindejugendpflege.
"Die Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark fördert mit ihrem Konzept sowohl das kulturelle Bewusstsein als auch die Kreativität der Kinder und Jugendlichen. Dabei steht auch eine ästhetische Frühförderung im Zentrum. Durch zahlreiche Projekte wie z.B. Seifenkistenrennen, Street-Art und Video-Clip-Tanz setzen sich die Schüler auf vielfältige Art mit den Ausdrucksmöglichkeiten des künstlerischen Schaffens auseinander. Nicht zuletzt engagiert sich die Schule für die Rechte der Kinder mit ihrem Projekt "Straße der Kinderrechte". Dieses Konzept hat die Jury in besonderem Maße überzeugt."